Ein spannendes neues Projekt ist gestartet: Schülerinnen der Helene-Lange-Schule werden zu Filmemacherinnen – und interviewen drei Frauen, die seit vielen Jahrzehnten in Frankfurt-Höchst leben und den Stadtteil auf ganz eigene Weise geprägt haben.
Im Rahmen der Ausstellung „Höchst erzählt!“ entwickeln die Schülerinnen derzeit ein eigenes Interviewkonzept, um diese Lebensgeschichten sichtbar zu machen und für andere erlebbar werden zu lassen.
Lebensgeschichten im Mittelpunkt
Beim Kick-off-Workshop fiel der Startschuss für das Projekt. Seitdem arbeiten die Schülerinnen eigenständig daran, wie sie die Interviews gestalten möchten:
Welche Fragen sind wirklich interessant? Wie lassen sich persönliche Erfahrungen einfangen? Und wie kann man zeigen, was „Ankommen“ und „Bleiben“ in Höchst bedeuten?
Von der ersten Idee über die Durchführung der Interviews bis hin zum Filmschnitt liegt die Verantwortung bei den Schülerinnen selbst. So entstehen authentische filmische Porträts, die unterschiedliche Perspektiven auf das Leben in Höchst eröffnen.
Initiiert und begleitet wird das Projekt von Jasmin Dietz-Rumpf, die den Schülerinnen als Ansprechpartnerin und pädagogische Unterstützung zur Seite steht.
Seid gespannt!
Was passiert, wenn Jugendliche die Regie übernehmen? Welche Fragen stellen sie Menschen, die Frankfurt-Höchst geprägt haben – und welche Geschichten werden sichtbar?
Die Ergebnisse dieser besonderen Zusammenarbeit werden Teil der Ausstellung „Höchst erzählt“, die ab dem 10.6. im Stadtlabor des Historischen Museums zu sehen sein wird.
An der Station der Schülergruppe können Besucherinnen und Besucher die entstandenen Filme entdecken und die Arbeit der Schülerinnen hautnah erleben.