Was bedeutet Heimat? Wann fühlt man sich angekommen? Und warum bleibt man an einem Ort?
Mit diesen Fragen haben sich vier Schülerinnen der Helene-Lange-Schule beschäftigt. Im Rahmen des Stadtlabor-Projekts zur Ausstellung „Höchst erzählt! Über das Museum im Bolongaropalast“ entwickelten Saphira, Vanessa und Jeny (Jahrgang 10) sowie Kaseh (Jahrgang 8) einen eigenen Filmbeitrag mit dem Titel „Gekommen, um zu bleiben“.
Unter großem Zeitdruck übernahmen die Schülerinnen nahezu alle Arbeitsschritte selbst: Sie entwickelten einen Fragenkatalog, bereiteten die Interviews vor, führten die Gespräche und sichteten anschließend das Filmmaterial, aus dem schließlich der Film entstand.

Für ihr Projekt interviewten sie die Stadtlaborantinnen Sylwia Höhne, Consuelo Terraza und Tülay Salur. In den Gesprächen erzählen die drei Frauen von ihrem Ankommen in Höchst, von Herausforderungen, Erinnerungen und davon, was den Stadtteil für sie zu einem Zuhause gemacht hat. Entstanden ist ein persönlicher und authentischer Blick auf die Vielfalt Höchsts.





Der Film ist Teil der Ausstellung „Höchst erzählt! Über das Museum im Bolongaropalast“, die von Juni 2026 bis Februar 2027 im Stadtlabor des Historischen Museums Frankfurt zu sehen ist. Sie gibt einen Vorgeschmack auf das neue Museum im Bolongaropalast, das 2027 eröffnet wird und die Geschichte sowie die Gegenwart Höchsts aus vielen unterschiedlichen Perspektiven erzählen möchte.



Begleitet wurde das Projekt von Ines Müller vom Historischen Museum Frankfurt und Jasmin Dietz-Rumpf von der Helene-Lange-Schule.
Wir sind stolz auf die Leistung unserer Schülerinnen. Mit Neugier, Kreativität und großem Engagement haben sie einen Beitrag geschaffen, der zeigt, wie junge Menschen Geschichte, Erinnerung und Zusammenleben aktiv mitgestalten können.
