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50. Frankreichaustausch hat begonnen

In diesem Jahr nehmen bereits zum 50. Mal Schülerinnen und Schüler der Helene-Lange-Schule am Frankreichaustausch teil. Der Frankreichaustausch der Schule besteht damit genauso lange wie der Elysée-Vertrag, jener Deutsch-Französische Freundschaftsvertrag, der 1963 die enge Kooperation zwischen beiden Ländern begründete und der zur Etablierung zahlreicher Schüleraustauschprogramme führte, so auch zwischen der Helene-Lange-Schule und dem Collège-Lycée Maurice Ravel in Paris. Dementsprechend steht das Programm des Frankreichaustausches – in diesem Jahr mehr als üblich – im Zeichen des Elysée-Vertrages, der deutsch-französischen Geschichte und der deutsch-französischen Freundschaft.

Die große Bedeutung der deutsch-französischen Freundschaft wurde den Schülerinnen und Schülern bereits am Abend des ersten Tages ihres zweiwöchigen Parisaufenthaltes (21.01. – 04.02.2013) durch ein deutsch-französisches Konzert in der Pariser Universität Sorbonne vor Augen – oder besser: zu Ohren – geführt.

Einblicke in die deutsch-französische Geschichte boten der Besuch des Schlosses Versailles, eine Informationsveranstaltung im CIDAL (= Informationszentrum zur deutschen Kultur der Deutschen Botschaft in Paris) sowie die von unserer französischen Partnerschule organisierte schulinterne Ausstellung „50 Jahre deutsch-französische Freundschaften“.

Insbesondere der Besuch im CIDAL ermöglichte den Schülerinnen und Schülern einen umfassenden Einblick in die deutsch-französischen Beziehungen. Es wurden Antworten auf viele Fragestellungen gegeben: Welche Vorstellung haben wir von den Franzosen und wie sehen diese uns? Haben wir gegenseitig Vorurteile über den jeweils anderen und stimmen diese? Wie haben sich die deutsch-französischen Beziehungen entwickelt? (Von der Erbfeindschaft zur Freundschaft) Auf welche Bereiche erstreckt sich die deutsch-französische Zusammenarbeit und welche gemeinsamen Projekte sind für die Zukunft geplant?

Das von unseren französischen Kolleginnen und Kollegen in diesem Jahr sehr umfangreiche und – wie immer – gut ausgearbeitete Programm des Parisaufenthaltes beinhaltete darüber hinaus Besuche in einem der bedeutendsten Kunstmuseen der Welt, dem Musée du Louvre (Mona Lisa und Ägyptische Sammlung), im Musée en Herbe (Ausstellungen der Künstler Victor Vasarely (Optische Täuschungen durch Farben und Formen) und Milène Guermont (Neue Wahrnehmung des Materials Beton durch Berührung), im Musée des Arts et Métiers (Wissenschaftliche Instrumente und Erfindungen – Vorführung des Foucaultschen Pendels) sowie in der Géode, einer Kugel aus Edelstahl als Außenhülle für ein 3-D-Kino mit 1000 m2 Projektionsfläche.

Unser besonderer Dank gilt unseren französischen Kollegen und Kolleginnen, insbesondere Frau Isabelle Limon, die ein herausragendes Programm für die deutschen Austauschschülerinnen und –schüler organisiert und diese hervorragend in den Gastfamilien untergebracht hatte. Ebenso möchte sich die Fachschaft Französisch bei Frau Rapp für ihr langjähriges Engagement für den Frankreichaustausch sehr herzlich bedanken.

Wenn du, liebe Schülerin, lieber Schüler, jetzt Lust bekommen hast, dich für den  Frankreichaustausch zu bewerben, so brauchst du dich nicht zu beeilen: Eine genaue Information zu den Teilnahmebedingungen sowie die Anmeldung erfolgen für gewöhnlich zwischen den Sommer- und den Herbstferien. Wenn du schon jetzt Informationen zum Austausch haben möchtest, kannst du dich aber gerne an mich wenden.

Ich würde mich über deine Teilnahme am Frankreichaustausch freuen und möchte dich ermuntern am Austauschprogramm der Schule teilzunehmen, denn der Austausch ist eine gute Möglichkeit, deine Sprachkenntnisse zu erweitern, insbesondere dann, wenn du in deinem Austauschpartner bzw. deiner Austauschpartnerin einen neuen Freund findest, mit dem du regelmäßig via Twitter, Facebook oder Skype auch nach dem Austausch kommunizierst.

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