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Building Bridges – Gemeinsam für ein offenes und tolerantes Europa

Unter diesem Motto stand der diesjährige Erasmus-Austausch zwischen der Helene-Lange-Schule Frankfurt und der Pariser Partnerschule Maurice Ravel. Insgesamt nahmen jeweils elf Schülerinnen und Schüler beider Schulen teil. Begleitet wurde der Austausch von Frau Schrauf, Herrn Loos, Herrn Kaufeler-Schmidt und Frau Held.

Den Auftakt machten unsere französischen Gäste, die vom 19. bis 27. März 2026 neun Tage in Frankfurt und bei ihren Gastfamilien verbrachten. Der Gegenbesuch führte die Frankfurter Gruppe anschließend vom 7. bis 15. Juni 2026 nach Paris.

Das Motto „Building Bridges“ zog sich dabei wie ein roter Faden durch das Programm. In Frankfurt wurden die Jugendlichen bei einem Architektur-Workshop selbst zu Brückenbauerinnen und Brückenbauern und beschäftigten sich mit Konstruktion und Statik. Bei einer Brückenrallye erkundeten sie Frankfurt aus einer neuen Perspektive. Ein Ausflug nach Mainz führte die Gruppe außerdem zu Fuß über die Theodor-Heuss-Brücke, die mit Hessen und Rheinland-Pfalz sogar zwei Bundesländer miteinander verbindet.

Auch in Paris drehte sich vieles um Verbindungen: Bei einer Brückenrallye durch die französische Hauptstadt, einer Bootsfahrt auf der Seine und einem Besuch von France Miniature entdeckten die Jugendlichen Frankreich auf ganz unterschiedliche Weise. Ein weiteres Highlight war die Erkundung der Promenade Plantée, einer begrünten ehemaligen Bahntraße, über den Straßen von Paris.

Doch „Building Bridges“ meinte von Anfang an mehr als Brücken aus Stein und Stahl. Während der jeweils neuntägigen Aufenthalte lebten die Jugendlichen in ihren Gastfamilien, besuchten gemeinsam die Schule und tauchten in den Alltag des anderen Landes ein. Sie lernten neue Gewohnheiten und Tagesabläufe kennen, entdeckten Unterschiede zwischen dem deutschen und französischen Schulsystem und erlebten vor allem, dass eine Fremdsprache weit mehr ist als ein Unterrichtsfach: Sie verbindet Menschen.

So wurden während des Austauschs nicht nur die zahlreichen Brücken über Main, Rhein und Seine näher in den Blick genommen und aus ganz unterschiedlichen Perspektiven entdeckt. Gleichzeitig entstanden ganz neue Brücken: zwischen Frankfurt und Paris, zwischen zwei Kulturen und vor allem zwischen jungen Menschen. Damit wurde das Motto „Building Bridges – Gemeinsam für ein demokratisches und tolerantes Europa“ mit Leben gefüllt und zu einer Erfahrung, die hoffentlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.